Bericht Cuneo
Bericht über die Exkursion nach Cuneo im Rahmen des Comenius-Projektes
- Schule -
Am zweiten Tag unseres Aufenthaltes in Italien, einem Donnerstag, stand der Besuch der Schule auf dem Programm. Der erste Eindruck beim Betreten des Foyers war sehr positiv. Sofort stach eine Willkommens-Girlande und eine an der Seite aufgestellte Informationstafel ins Auge. Zudem wurden Bilder von den vorigen Comenius-Treffen von einem Beamer an die hintere Wand geworfen.
Die Schule an sich ist relativ groß. Sie ist vergleichbar mit dem Markgrafengymnasium, wenn nicht etwas größer. In der Schule verfolgten wir den Unterricht in den Fächern Geschichte, Französisch, Englisch, Mathematik und Sport. In fast allen Stunden wurde jedoch der Unterrichtsinhalt eher auf den deutschen und französischen Besuch zugeschnitten, besser gesagt, es wurden Fragerunden eingeleitet, die sich aufgrund der verschiedenen Klassen, in denen wir waren, stets wiederholten. Trotzdem entstand eine mitunter lustige Kommunikation, da uns die große Neugierde und Begeisterung der italienischen Schüler erst einmal überraschte.
Vom Unterrichtssystem her gefiel uns besonders gut das Fremdsprachen-Modell. In den Fremdsprachen unterrichteten jeweils eine italienische und eine muttersprachliche Lehrerin, wobei letztere hauptsächlich den Unterricht leitete. Die italienische Lehrerin hielt sich im Hintergrund und notierte ab und zu etwas. Dem Geschichtsunterricht folgten wir im Computerraum, da ein Film präsentiert wurde. Die Ausstattung ist jedoch nicht so modern wie unsere in Deutschland. Beim Sportunterricht war auch ein großer Unterschied auszumachen, denn er ist in Italien gemischt, wobei wir eine unterschiedliche Benotungstabelle zwischen Jungen und Mädchen nicht feststellen konnten. Als Randnotiz ist vielleicht noch zu bemerken, dass die Leistungsforderung in der Benotung im Gegensatz zu denen in Deutschland sehr gering sind.






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